Leadership

Oft hören wir: „wir brauchen mehr Führung“, oder „sie/er führt nicht genug“, oder „er/sie führt zu viel“. Es wird damit impliziert und vorausgesetzt, dass es einen Führungsstil gibt, der allgemein gültig ist. Und tatsächlich reagieren die meisten so, als ob sie wüssten, was mit diesem einen Führungsstil gemeint sei.
Spiral Experten fragen: welche Art der Führung wird hier von wem verlangt / gebraucht? Unter welchem besonderen Kontext ist Führung nötig, damit höchste Motivation entsteht und ein hoher Einsatz gefördert wird?

SDi werteorientiert führen bedeutet, je nach Situation und Gegenüber unterschiedliche Führungskompetenzen zu aktivieren.

Wir können durch Beobachten einer Person, wie sie arbeitet, denkt, sich verhält, Rückschlüsse auf ihren Führungsstil ziehen. Eine zusätzliche spannende Möglichkeit, Hinweise über einen Führungsstil zu erhalten ist es, indem wir genau hinsehen, wie die Umgebung, Mitarbeitende, Medien, Bevölkerung… sich zu diesem Thema äußern. Zum Beispiel wird ein „gelbes Denken/Verhalten“ von den First Tier vMemes unterschiedlich erlebt und wahrgenommen. Blau findet gelb chaotisch und verlangt eine klare, eindeutige Richtung sowie mehr Entscheidungsfreudigkeit. Orange findet gelb nicht zielorientiert und pragmatisch genug, grün vermisst bei gelb Empathie und Fürsorge…. Selbstverständlich bedeutet der Wunsch von Mitarbeitenden nach mehr Klarheit nicht, dass die Führungskraft auf „gelb“ schwingt, es kann einfach sein, dass der Vorgesetzte tatsächlich für die besondere Gruppe zu wenig „blau“ aktiviert. Erst das Gesamtbild, die genaue Beobachtung über eine längere Zeitspanne der vmemetischen Dynamik aller Beteiligten hinweg wird uns Hinweise über die bevorzugten Führungsstile geben. Integrale Führung ist als solche oft schwer erkennbar, da sie sich in allen vmemetischen Farben zeigen kann, je nachdem, welche Führung zu einem bestimmten Zeitpunkt, für bestimmte Menschen, unter bestimmten Bedingungen, passend ist.
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Systemisches Wahrnehmen der Welt erfordert, dass wir die Wirtschaft mit ihrer Zielsetzung und ihrem Handeln begreifen als ein sich dienend in die Evolution einbringendes Element, das der Förderung und Erhaltung des Lebens dient.
Hans Wielens Deutsche Bank, ehem. Vorstandsvorsitzender

Co-Leadership ist einem Tanz vergleichbar, der alle Dimensionen unseres Wesens im Dienste eines Werdens integriert, das sich durch mehr Bewusstsein, mehr Freiheit, Freude, Weisheit, Mitgefühl, Reichtum im individuellen und kollektiven Ausdruck kennzeichnet. In dieser Form von Leadership entsteht ein co-kreativer Raum, wo jeder befähigt ist:

– Kenntnisse über das kognitive Wissen hinaus auszuweiten, indem er sich mit allen
Dimensionen seines Seins (Emotionen, Körper) und transpersonalen Potenzialen
verbindet.
– Seine einzigartigen Talente zu nutzen, um das auszudrücken, was er sieht und spürt
– Loszulassen vom erwarteten Ergebnis und mit dem Unerwarteten und Chaotischen
umzugehen.
– Aus dem tiefen Respekt für die Einzigartigkeit aller zu handeln.
– Eine gemeinsame Intention für das Gemeinwohl zu kreieren.
– Empathisch zuzuhören, um einen kreativen Dialog zu ermöglichen.
– Sowohl die individuelle Initiative wie auch die kollektive Intelligenz einzusetzen.

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